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Podcast #40
01.06.2026
53 Minuten und 02 Sekunden

Kapellmann goes Leipzig: Wie ein neuer Standort entsteht

Beschreibung

In unserer neuen Podcast-Folge spricht Roberto Jüttner mit Stefan Latosik, der den neuen Kapellmann-Standort in Leipzig mit aufbaut und leitet, über die Herausforderungen und Entscheidungen hinter einer Kanzleierweiterung. 

Warum Leipzig? Was bedeutet es, einen Standort von Grund auf zu etablieren? Und wie gelingt es, sich in einem bestehenden Markt als neuer Anbieter zu positionieren? Stefan gibt Einblicke in die Strategie hinter dem Standort, die Besonderheiten des lokalen Markts und die Chancen, die die Stadt für Mandanten aus dem Bau- und Infrastrukturbereich bietet.

Interviewer

Roberto Jüttner

Roberto begann 2015 sein Jurastudium an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Schon früh entwickelte er eine Faszination für das juristische Arbeiten, die durch eine studentische Tätigkeit an einem wirtschafts- und medienrechtlichen Lehrstuhl weiter verstärkt wurde. Anschließend blieb Roberto zunächst an der Universität Jena als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand. In dieser Zeit hielt er zahlreiche Lehrveranstaltungen – eine Aufgabe, die ihm große Freude bereitete und ihm eine neue Perspektive auf die Rechtswissenschaft eröffnete. Danach zog er nach Berlin, um dort sein Referendariat zu absolvieren. Während seiner Stationen in einem Bundesministerium sowie in mehreren Kanzleien entdeckte er seine bis dahin unbekannte Begeisterung für die praktische juristische Arbeit, was schließlich den Wunsch weckte, den Anwaltsberuf zu ergreifen. Nach dem zweiten Staatsexamen trat er in das Berliner Büro von Kapellmann ein, wo er heute im Vergaberecht tätig ist. Nebenbei promoviert er zu einem Thema an der Schnittstelle von Wettbewerbsrecht und europäischem Regulierungsrecht.

Lebenslauf

Gäste

Stefan Latosik, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht bei Kapellmann in Leipzig

Stefan Latosik berät Auftragnehmer und Auftraggeber zu allen Fragen des Bau- und Immobilienrechts, insbesondere zur Vertragsgestaltung, Nachtragsvergütung oder Anti-Claim-Management, Bauablaufstörungen wie auch in streitigen Auseinandersetzungen. Aufgrund seiner langjährigen baupraktischen Erfahrung als studierter Bauingenieur bzw. Projektentwickler können auch zu baubetrieblich wie technisch geprägten Fragestellungen schnell praktikable Lösungswege entwickelt werden. Mandanten sind hier insbesondere Bauunternehmen sowie Projektentwickler. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit von Stefan Latosik liegt in der vergaberechtlichen Beratung von Auftraggebern bzw. Zuwendungsempfängern sowie Auftragnehmern, insbesondere bei der Gestaltung und Durchführung von europaweiten Bau- und Planervergaben. Die strategische Beratung des Mandanten, vor allem im Hinblick auf die Vergabe an Totalunternehmer oder Generalplaner, steht dabei besonders im Fokus. Darüber hinaus vertritt Stefan Latosik Auftragnehmer wie Auftraggeber bei vergaberechtlichen Rügen oder Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern. Besondere Leidenschaft hegt Stefan Latosik zudem für die Beratung zu allen Fragen der Nachhaltigkeit, sei es zum klimaneutralen Planen und Bauen (Kapellmann green contracts), der Umsetzung von ESG-Anforderungen bzw. der EU-Taxonomie bei Projektentwicklungen, der Gestaltung von grünen Mietverträgen (green lease) oder der Implementierung von Nachhaltigkeitsanforderungen im Vergabeverfahren (sog. green procurement). Als DGNB Registered Professional kann Stefan Latosik vor allem institutionellen öffentlichen Auftraggebern auf ihrem Weg zur Klimaneutralität umfassend und effektiv beraten. Seine Praxiserfahrung gibt Stefan Latosik in vielen Vorträgen zum Bau-, Immobilien- und Vergaberecht regelmäßig weiter.